Deutschsprachige Pilgerseelsorge in
Santiago de Compostela

Foto: Katholisches Auslandssekretariat

Seit 2009 bieten die Diözese Rottenburg-Stuttgart und das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofs-
konferenz jedes Jahr in den Monaten Mai bis Oktober Seelsorge in Santiago für Pilger aus dem deutschsprachigen Raum an.

Das Projekt entstand aus der Erkenntnis, dass sich seit Jahren immer mehr Pilger auf den Weg nach Santiago machen, sie aber bei ihrer Ankunft kaum die Möglichkeit haben, über ihre vielfältigen – auch spirituellen Erfahrungen – auf dem Camino, dem Jakobsweg mit jemanden zu sprechen.

 

Ihnen Hilfe und Unterstützung anzubieten, ist das Ziel
des Pilgerprojektes.

 


Foto: Katholisches Auslandssekretariat

Alle Angebote der Deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela für das Jahr 2020 abgesagt

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und der in Spanien herrschenden Ausgangssperre finden im Jahr 2020 keine Angebote der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela statt.

Die Begleitung ankommender Pilger durch ehrenamtliche deutschsprachige Seelsorger, die normalerweise jedes Jahr vom 15. Mai bis zum 31. Oktober angeboten wird, entfällt.


Foto: Katholisches Auslandssekretariat

Corona macht Santiago de Compostela unerreichbar

Bodo Bernsdorf aus Werne musste den Pilgerweg abbrechen

Anfang März brach Bodo Bernsdorf auf, nach Santiago de Compostela zu laufen. Das Corona-Virus hatte er noch nicht auf dem Radar. Die Berichte aus China und die anfänglichen Meldungen aus Norditalien waren so weit weg, dass sich kein Jakobspilger im Norden Spaniens Gedanken darüber machte. Dann aber ging alles ganz schnell ...

Mit Dank durch "Kirche+Leben Netz - Das Katholische Online Magazin, Münster" für die Abdruckgenehmigung, haben wir sehr gerne diesen Artikel aufgenommen. Lesen Sie hier weiter:


Prälat Rudolf Hagmann, Pilgerseelsorger
Fotos: Katholisches Auslandssekretariat

Vatican News führte mit Prälat Rudolf Hagmann am 1.7.2020 ein Interview zur Lage Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) veröffentlicht eine Zusammenfassung, die wir gerne aufnehmen.

Jakobsweg nach vier Monaten Corona-Schließung wieder offen

Vatikanstadt (KNA) Nach vier Monaten coronabedingter Schließung kann der Jakobsweg offiziell wieder begangen werden. Die Kathedrale von Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens hat zum 1. Juli wieder ihre Pforten geöffnet. Wie Pfarrer Rudolf Hagmann, der als Pilgerseelsorger in Santiago wirkt, im "Vatican News"-Interview (Mittwoch) erklärte, ist es aber weiterhin nicht empfehlenswert, "einfach den Rucksack zu packen und loszuziehen". Öffnung bedeute "sicher nicht Rückkehr zur bisher gewohnten Normalität"; es seien weiter Hygienevorschriften in der Kathedrale und den Herbergen einzuhalten. Pilger sollten sich vor ihrem Aufbruch gut über die Lage informieren. (...)

Lesen Sie bitte hier weiter:


Die häufigsten Fragen

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Wann wird Pilgerseelsorge angeboten?

 

 

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Wie erfährt man von dem Angebot?

Aktueller Flyer


 

 

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Wo trifft man sich?

 

 

 

 

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Muss man an allen Angeboten teilnehmen?

 

 

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"Ankommen und erwartet werden ..."

Bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit in diesem Jahr nicht stattfindende Begleitung der Pilger durch ehrenamtliche deutschsprachige Seelsorger können wir nur auf die letztjährigen Teamberichte aufmerksam machen:

Alle Teamberichte der vorherigen Jahre können Sie auch im Archiv abrufen:

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Unsere Seelsorgeangebote

Das Pilgertreffen:

Die Pilgermesse findet täglich um 12:00 Uhr statt. Nach dieser Pilgermesse, 13:00 Uhr, stehen die Mitarbeiter mit einem Plakat am Nordausgang der Kathedrale. Hier können die Pilger mit den Mitarbeitern Kontakt aufnehmen und erhalten Hinweise zu den Angeboten. Für viele ist es eine Hilfe, Erlebnisse auf dem Camino mitzuteilen und vielleicht auch die Gründe für ihr Pilgern zu nennen. Die Möglichkeit, andere Pilger kennenzulernen, Gespräche zu führen und interessante Informationen zu erhalten, bietet der Erfahrungsaustausch um 16:00 Uhr im Internationalen Pilgerzentrum (Gebäude „Asilo Carretas“) in der Rúa Carretas.

Der spirituelle Rundgang:

Jeden Abend gegen 18:00 Uhr wird eine kostenlose, geistliche Erschließung der Kathedrale mit ihren vier Pforten und Plätzen angeboten (Treffpunkt ist der Platz vor dem Nordportal der Kathedrale). Ziel ist es, die „Sprache“ der Kathedrale kennenzulernen.

Weitere geistliche Angebote:

Täglich um 8:00 Uhr Messe in deutscher Sprache.  Das Team vor Ort steht mit Informationen gerne zur Verfügung.

Sakrament der Buße:

Es besteht das Angebot, die Beichte in deutscher Sprache abzulegen. Dies ist sowohl in der Kathedrale möglich (Anwesenheitszeiten des Priesters sind am Beichtstuhl angegeben) oder man vereinbart einen Termin mit dem Priester am Rande des Pilgertreffens.

Einzelgespräche:

Grundsätzlich stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zu Einzelgesprächen zur Verfügung. Diese können im Rahmen des Pilgertreffens vereinbart werden.

Hilfen:

Natürlich sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne bereit, mit Hinweisen und Auskünften zu helfen. Konkrete Unterstützung, wie das Buchen von Flügen oder die Vermittlung von Zimmern an Einzelpilger, können sie aber nicht leisten. Dies gilt auch für die Planung und Durchführung von Gruppenreisen. Bitte wenden Sie sich an Reisebüros, darauf spezialisierte Veranstalter und die offiziellen Einrichtungen am Ort.

Wer sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort?:

Die Pilgerseelsorge erfolgt rein ehrenamtlich. Das Team aus drei Personen (davon ein Priester) nimmt für diese Aufgabe 14 Tage privaten Urlaub. Erstattet werden lediglich die Reisekosten, die Unterkunft sowie ein kleines Tagegeld.

Voraussetzungen für die Mitarbeit:

Eine Mitarbeit ist nur möglich, wenn man den Jakobsweg kennt, über praktische Pilgererfahrung verfügt und schon einmal selbst in Santiago de Compostela war. Außerdem wird die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche erwartet. Grundkenntnisse der spanischen Sprache sind erforderlich. Alle Mitarbeiter/innen werden zur Vorbereitung an einem Wochenende geschult und nehmen an einem Auswertungstreffen teil.

Unsere Auswertung / Statistik

Ein Überblick der Frühmessen, Pilgertreffen, Austausch- bzw. Gesprächsrunden, Spiritueller Rundgang und Alternativer Treffen
der Jahre 2016 zu 2017 veröffentlichen wir hier:


 

Wo erhält man weitere Informationen?

Für Fragen, Auskünfte und Anregungen wenden Sie sich bitte an:

 

Martina Hanz
Friedrich-Naumann-Weg 9
89522 Heidenheim
Tel.: 07321 / 2 27 78
E-Mail versenden

 


Prälat Pfarrer Rudolf Hagmann
Kirchstraße 28
88069 Tettnang
Telefon: 07542 9374-0
Telefax: 07542 9374-23
E-Mail versenden

 


Dr. Michael Altmaier
Katholisches Auslandssekretariat
der Deutschen Bischofskonferenz
Postfach 2962, 53019 Bonn
Tel.: 0228 / 103 – 464
Fax: 0228 / 103 – 471
E-Mail versenden

Martina Hanz
Prälat Rudolf Hagmann
Dr. Michael Altmaier

Bitte um finanzielle Unterstützung


Wenn Sie das Projekt „Deutschsprachige Pilgerseelsorge Santiago de Compostela“ finanziell unterstützen wollen, so können Sie eine Spende überweisen auf folgendes Konto.

 

Für Überweisungen:

 

Kontoinhaber:
Verband der Diözesen Deutschlands / Katholisches Auslandssekretariat, Bonn

Stichwort: "Pilgerseelsorge Santiago"

Commerzbank, Köln
SWIFT-BIC.: DRESDEFF370
DE72370800400211402100

 

Auf Wunsch wird eine Bestätigung über Geldzuwendung ausgestellt.

Ihre Berichte bzw. Erfahrungen sind uns wichtig!

Wir freuen uns über Ihre persönlichen Berichte bzw. Erfahrungen mit dem Seelsorgeangebot,
die Sie gerne an das

Katholische Auslandssekretariat

senden können.

Ihre Informationen werden natürlich vertraulich behandelt und nur anonymisiert weiter gegeben.


Erzbischof Don Julián Barrio Barrio (Fotograf Miguel Castaño)

Besonderer Dank

 

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und das Katholische Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz danken ausdrücklich dem Erzbischof von Santiago de Compostela, Julían Barrio Barrio, der das Pilgerprojekt in besonderer Weise gefördert und seine Entstehung aktiv unterstützt hat. Ohne diese Unterstützung wäre das Pilgerprojekt nicht realisierbar gewesen.


Weiterer Dank

Wie bereits in den Vorjahren hat "Die Akademie - Versicherer im Raum der Kirchen" die deutschsprachige Pilgerseelsorge
auch im Jahr 2017 finanziell unterstützt.

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und das Katholische Auslandssekretariat danken der Akademie für diese Unterstützung.