Archiv Santiago de Compostela

 


Prälat Rudolf Hagmann, Pilgerseelsorger
Fotos: Katholisches Auslandssekretariat

Vatican News führte mit Prälat Rudolf Hagmann am 1.7.2020 ein Interview zur Lage Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) veröffentlicht eine Zusammenfassung, die wir gerne aufnehmen.

Jakobsweg nach vier Monaten Corona-Schließung wieder offen

Vatikanstadt (KNA) Nach vier Monaten coronabedingter Schließung kann der Jakobsweg offiziell wieder begangen werden. Die Kathedrale von Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens hat zum 1. Juli wieder ihre Pforten geöffnet. Wie Pfarrer Rudolf Hagmann, der als Pilgerseelsorger in Santiago wirkt, im "Vatican News"-Interview (Mittwoch) erklärte, ist es aber weiterhin nicht empfehlenswert, "einfach den Rucksack zu packen und loszuziehen". Öffnung bedeute "sicher nicht Rückkehr zur bisher gewohnten Normalität"; es seien weiter Hygienevorschriften in der Kathedrale und den Herbergen einzuhalten. Pilger sollten sich vor ihrem Aufbruch gut über die Lage informieren. (...)

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Foto: Katholisches Auslandssekretariat

Corona macht Santiago de Compostela unerreichbar

Bodo Bernsdorf aus Werne musste den Pilgerweg abbrechen

Anfang März brach Bodo Bernsdorf auf, nach Santiago de Compostela zu laufen. Das Corona-Virus hatte er noch nicht auf dem Radar. Die Berichte aus China und die anfänglichen Meldungen aus Norditalien waren so weit weg, dass sich kein Jakobspilger im Norden Spaniens Gedanken darüber machte. Dann aber ging alles ganz schnell ...

Mit Dank durch "Kirche+Leben Netz - Das Katholische Online Magazin, Münster" für die Abdruckgenehmigung, haben wir sehr gerne diesen Artikel aufgenommen. Lesen Sie hier weiter:


Foto: Katholisches Auslandssekretariat

Alle Angebote der Deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela für das Jahr 2020 abgesagt

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und der in Spanien herrschenden Ausgangssperre finden im Jahr 2020 keine Angebote der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela statt.

Die Begleitung ankommender Pilger durch ehrenamtliche deutschsprachige Seelsorger, die normalerweise jedes Jahr vom 15. Mai bis zum 31. Oktober angeboten wird, entfällt.




„Nach dem Spiel – ist vor dem Spiel“
Nachbereitungstreffen der Pilgersorge in Santiago de Compostela 2017

Diese Fußballweisheit, die dem berühmten Trainer Sepp Herberger zugeschrieben wird, kann auch übertragen werden auf die Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela. Am 24. und 25. November trafen sich in Rottenburg die Seelsorgerinnen und Seelsorger, die 2017 Dienst in Santiago getan haben. Zwar wurde der Blick auf die zurückliegende Pilgersaison gerichtet, aber mit dem Ziel, Vorschläge für das kommende Jahr zu entwickeln. Viel und intensiv wurde diskutiert und besonders die sich neu stellenden Aufgaben im Internationalen Pilgerzentrum
präzisiert. Die Vorschläge werden an die neuen Teams weitergegeben. Das Foto vermittelt einen Eindruck von den intensiven Gesprächen.

In diesem Zusammenhang veröffentlichen wir an dieser Stelle unsere Seelsorgestatistik 2017 für Santiago.




Bundeskanzlerin informiert sich über deutsche Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela

Am Montag, 25. 8. besuchte die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Kathedrale von Santiago de Compostela. Auf ihrem Rundgang durch die Kathedrale zusammen mit Vertretern des spanischen Staates und Erzbischof Julián konnte  ich sie im Namen der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago begrüßen. Sie zeigte sich erstaunt, dass es diesen Dienst gibt und fragte interessiert nach, wie viele Pilger kämen, was unser Dienst beinhaltet usw.  Trotz ihres straff durchorganisierten Besuchs nahm sie sich einige Augenblicke Zeit. Am Abend zuvor war Bundeskanzlerin Dr. Merkel mit dem spanischen Ministerpräsidenten Rajoy 5 km auf dem Jakobsweg gewandert. Die heutige Presse berichtet, dass sie sehr beeindruckt von ihrem Besuch in Santiago sei. Wir wünschen ihr, dass sie einmal größere Pilgererfahrungen machen darf.
Pfarrer Stefan Schacher

domradio.de führte mit Pfarrer Stefan Schacher (Organisation der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela) ein Interview anlässlich des Besuches der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Das ganze Interview "Wir freuen uns auf Frau Merkel" können Sie sich hier abrufen:


 

 

Pfarrer Stefan Schacher

Pfarrer Stefan Schacher übernimmt die Organisation für die deutschsprachige Pilgerseelsorge in Santiago de Compostela

Zum 01. Januar 2014 hat es einen Wechsel in der Zuständigkeit für die Organisation der deutschsprachigen Seelsorge in Santiago gegeben, denn Wolfgang Schneller, der zusammen mit seiner Frau die ersten fünf Jahre das Projekt organisatorisch begleitete, hat diese Aufgabe an Pfarrer Stefan Schacher übergeben.

Wir bitten, künftig alle diesbezüglichen Fragen direkt an Pfarrer Schacher zu richten.

Zugleich danken wir noch einmal dem Ehepaar Schneller für seine großartige Arbeit zur Realisierung dieses wichtigen seelsorglichen Angebotes.

 


 



Päpstliches Ehrenzeichen "bene merenti" an
Angela und Wolfgang Schneller verliehen.

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Aus dem Gästebuch

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